Dortmund-Stuttgart 1-2 (20/21)

  • Angriffspressing von Stuttgart, laufen mit dem ersten Anspiel aggressiv an -> Ständiger Druck auf den Ball
  • Im Zentrum mainorientiert, am Flügel auf dem Sprung
  • Verteidigen aus dem Zentrum heraus
  • Akanji wird nach außen gelenkt -> Pass auf tief stehenden AV wird erzwungen
  • Guerreiro kreiert ein dynamischen Vorteil, denn sein Gegenspieler läuft mit hohem Tempo an und kann demtentsprechend nur reagieren
  • Guerreiro nutzt Überraschungsmoment und beschleunigt das Spiel durch Weiterleiten mit dem ersten Kontakt
  • Guerreiro nimmt durch Give and Go seinen direkten Gegenspieler aus dem Spiel – Auslaufen
  • Je höher der Druck, desto wichtiger ist eine aktive Freilaufbewegung, deshalb kommt Bellingham aktiv entgegen -> Steil-Klatsch
  • Guerreiro zieht es natürlich ins Zentrum, die Passabstände werden dadurch in einer personell überlagerten Zone von Stuttgart sehr gering – potenzielle Pressinggefahr!
  • Nach dem Weiterleiten, hätte Guerreiro in den Rücken von Wamangituka auf dem Flügel laufen können -> Flügel war nur einfach besetzt, da AV hoch aufgerückt ist und Dreierkette nicht so weit durchschiebt
  • Wamangituka läuft nach dem Prinzip: Je besser die Absicherung, desto aggressiver und risikoreicher das Anlaufen! an
  • Dadurch muss Guerreiro reagieren -> Fehlentscheidung wird provoziert
  • Mangala läuft mit dem Pass Bellingham an und verhindert ein Vertikalisieren
  • Danach vergrößert er seinen Deckungsschatten und kann den Pass abfangen
  • IDEALE Kontervoraussetzung, da
  • Freier Fuß
  • Ballgewinn im Vorwärtsverteidigen
  • Ballgewinn im gegnerischen Drittel
  • Restverteidigung unorganisiert und personell mangelhaft
  • Nach Ballgewinn sofort in die Box eindringen
  • Mangala dribbelt diagonal in den Strafraum
  • Wamangituka schneidet ihn, um in den torgefährlichsten Raum zu kommen
  • Akanji muss reagieren und verteidigt im Rückwärtslaufen und aus der Drehung heraus
  • Stuttgart mobilisiert fünf Spieler in den gegnerischen Strafraum
  • Die wichtigsten Positionen sind innerhalb des Strafraums besetzt: Kurz, Mittel, Lang, Rückraum
  • Wellenförmiges Einlaufen in verschiedene Zielzonen: Zuerst schneidet Wamangituka in den torgefährlichsten Raum (Zentral vorm Fünfer), dann startet Coulibaly einen diagonalen Lauf Richtung 2.Pfosten und Klimowicz und Förster starten nach in die “zweite Linie”
  • Can reagiert auf den Lauf von Coulibaly, der Raum für Klimowicz wird freigezogen
  • Coulibaly, Klimowicz und Wamangituka versuchen in die Blind-Side des Gegenspielers zu kommen -> Verteidiger neigen im Strafraum dazu, den Blick auf den Ball zu fokussieren und Gegenspieler nicht mehr wahrzunehmen
  • Wamangituka kann aus dem torgefährlichsten Raum abschließen
  • Hängende Spitzen Reus, Sancho und Reyna werden mainorientiert verfolgt, Restverteidigung +1